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Die Kunst ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Männerdomäne. Als eine der ersten Frauen wird Irene Rabinowicz 1919 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Dresden aufgenommen. Von den Nationalsozialisten wegen ihrer jüdischen Wurzeln verfolgt, ist sie nach 1945 eine der vielbeachtetsten Künstlerinnen der DDR.
Als Ingenieurin und ranghöchste Frau gibt sie jahrzehntelang bei Volkswagen im Bereich Qualitätskontrolle den Ton an. Die akademische Grundlage für ihren spektakulären […]
Die berühmte Promotion der Medizinerin Dorothea von Erxleben (1715–1762) im Jahr 1754 an der Universität Halle bleibt lange Zeit eine historische Ausnahme. Erst mit der Zulassung zum Studium können Studentinnen, die noch tiefgehender forschen wollen, Hoffnung schöpfen. Nur in Ausnahmefällen, insbesondere im Bereich Medizin, war Frauen auch vor 1906 die Promotion gestattet worden. Lange Zeit wird der Doktortitel bei Frauen auch innerhalb der sächsischen Universitäten als unnötige „Dekoration“ angesehen.
Fast hätten ihre Eltern ihr eine einzigartige Karriere verbaut. Nur durch Hartnäckigkeit erreicht Ethel Smyth, dass sie doch noch am Königlichen Konservatorium der Musik im fernen Leipzig studieren darf. Das Ausnahmetalent widmet sich später dem Schreiben und der Politik. Auf Seite der Suffragetten kämpft sie in England für Frauenrechte.

